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    Angefacht durch die Trainerdiskussion und Akis späte Reue, was die Demission von Jürgen Klopp angeht, habe ich mir einige Fragen gestellt.

    Was ist es eigentlich, weshalb jeder Nachfolger zum Scheitern verurteilt ist?

    Warum fällt es so schwer zu akzeptieren, dass dieser großartige Kerl nicht mehr aktiver Teil des BVB ist?


    Sicher, zu einem gerüttelten Maß liegt es daran, dass mir dieser begeisternde Fußball fehlt.

    Elf Mann mit dem Messer zwischen den Zähnen, die den Gegner überrollen.

    Aber da ist noch was anderes. Etwas was tiefer geht. Ich fühle mich alleine gelassen.

    Seit der Zeit nach Klopp fühle ich mich vom Verein im Regen stehen gelassen.


    Friss oder stirb.


    Von einem Tag auf den anderen waren wir Fans nicht mehr wichtig. Niemand mehr, der uns an die Hand nahm und uns auf dem Weg des BVB mitnahm. Ein Klopp konnte uns alles so verkaufen, dass wir es bedingungslos geschluckt haben. Er versuchte zumindest es zu erklären. Und jetzt?


    Friss oder stirb.


    Umstellung von Überfall- auf

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    Ich war Rieme2.0 noch eine Antwort schuldig. Vorweg - Dir das Erlebnis eines Pfefferspray-Einsatz zu wünschen war wirklich drüber. Sorry.


    Einem Sicherheitsfanatiker erscheint eine Welt, in der alle hübsch geordnet ins Stadion gehen, sich alle lieb haben, keine Schmähgesänge anstimmen und sich nach Spielschluss friedlich trennen, bestimmt wie ein feuchter Traum. Es ist die Welt der RBLs, Hoffenheims und Wolfsburgs. Es ist die fleischgewordene Allianz-Arena. DFL, DFB, UEFA und Konsorten kriegen bei dem Gedanken nasse Höschen.


    Für mich ist es ein Albtraum. Zum Fußball gehören Emotionen und die sind nicht immer nur positiv.

    Und was ist denn in Berlin passiert? Zwei Fan-Gruppen standen sich durch eine Plexiglasscheibe getrennt (!!!) mit Drohgebärden gegenüber. Wuhuuu – Skandal!

    Rechtfertigt das den Einsatz von Pfefferspray in einem vollbesetzten Block? Nein! Meine Güte, was ist denn passiert? Nichts. Und es wäre auch nicht viel passiert.

    Und Rieme2.0 genau wie Du behauptest, man

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    Noch 09 Tage und wir starten in die neue Saison. Ich freue mich darauf.

    Auf die alten, bekannten Gesichter auf der Tribüne.

    Die Anspannung, die sich langsam bis zum Anpfiff immer weiter steigert. Auf alte und neue Spieler. Und auf den verdammten 09. Titel.


    Trotzdem macht sie mir ein bisschen Angst diese Euphorie, die sich rund um den Borsigplatz breit macht. Irgendwie hat man das Gefühl, es ist nicht mehr die Frage ob, sondern mit wieviel Vorsprung wir Meister werden.

    Sicher, wir haben ein weitgehend eingespieltes Team und uns punktuell richtig, richtig gut verstärkt. Viele sehen in dem Spieler mit der Nummer 15 den Schlüssel zur Meisterschaft (Zu der Personalie habe ich mich übrigens hinreichend geäußert und lasse mir dadurch nicht die Vorfreude verderben).


    Der große Widersacher aus München scheint hingegen in einer hausgemachten Personalkrise zu stecken.

    Der Umbruch wurde viel zu lange hinausgeschoben, um die Diven Robben und Ribbery nicht zu verärgern. Verstärkt wurde bislang

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    Samstag ging es mir auf der Tribüne richtig schlecht. Nicht nur bildlich gesprochen.

    Ich habe mich über die Entscheidungen von Zwayer dermaßen aufgeregt, dass mir speiübel und zeitweise schwarz vor Augen wurde.

    Als sich die Mannschaft nach dem Spiel von der Südtribüne verabschiedete und ich auf der anderen Seite das GEsocks feiern gesehen habe, hatte ich Tränen der Wut in den Augen.

    Derby-Niederlagen nehmen mich besonders mit. Wenn sie so Zustande kommen um so mehr.

    Die Meisterschaft war mir in dem Moment völlig egal. Vom größten und verhasstesten Gegner so gedemütigt zu werden schmerzt viel mehr.


    Warum darf der Pfeifenmann unbehelligt in die Kabine?

    Wo ist die Rudelbildung?

    Wo der Trainer, der mit wutverzerrtem Gesicht auf den Schiri los geht?

    Wo war er eigentlich während des Spiels?


    Gedanken, die mir direkt durch den Kopf schossen und mich auch heute noch beschäftigen.


    Später höre ich die Interviews, Favre regt sich in seiner drolligen Art über das Handspiel auf. Richtig so.

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    Es war ein bitterer Abend. Verdammt bitter und irgendwie nicht zu erwarten. Eine Klatsche, die weh tut. Und nun? Schreiben wir jetzt die Meisterschaft ab? Stellen wir das Fußballspielen ein, weil uns die Bayern vorgeführt haben?

    Nein, das wäre nicht borussen-like. Man kann fallen, aber wichtig ist, dass man wieder aufsteht.

    Was ist denn passiert? Wir haben einen mickrigen Punkt Abstand.

    Hat jemand behauptet, dass es einfach wird Meister zu werden? Wir müssen uns das erarbeiten.

    In München bekommt man Titel geschenkt. Aber darum ist eine Meisterschaft mit dem BVB auch so unsagbar viel mehr Wert, als die x-te Meisterschaft der Steuerhinterzieher, Schmuggler und Ehebrecher.

    Wir können dem lieben Gott jeden Tag dafür dankbar sein, nicht Teil dieser verkommenen Gesellschaft zu sein. Da nehme ich gerne eine Klatsche in Kauf.


    Und jetzt ist Schluss mit dem Gejammer!

    Sollen sich die Bazen das 5:0 einrahmen – Meister werden sie trotzdem nicht. Punkt.

    Das werden dieses Jahr wir. Warum? Weil

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