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    Seit über einem Monat spielt die Bundesliga jetzt wieder. Ein Monat, in dem ich mich von Live-Fußball ferngehalten habe. Einiges hat sich seit Beginn der Coronakrise verändert, nicht nur in der Bundesliga, auch bei mir. Es wird Zeit zurückzukommen.


    Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken. Ich habe über Fußball nachgedacht, über Geld und Investoren, über Tradition und Fans. Manche Dinge betrachte ich mittlerweile anders. Erstes und wohl auch bestes Beispiel: Ich habe eine Jacke und ein T-Shirt von Paris Saint-Germain gekauft. Der Verein, der für einen mittelmäßigen Schauspieler 220 Millionen Euro bezahlt hat. Dem ich vorgeworfen habe, den Fußball kaputt zu machen. Für den ich insgeheim aber immer schon ein bisschen was übrig hatte. Erst recht seit Thomas Tuchel dort Trainer ist. Nicht zu vergessen, dass PSG mit Nike und Jordan wirklich schöne Klamotten für die Fans produziert.


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    Wir hatten heute ein Dinner vor und wollt‘n es unbedingt bei meinem Lieblingsgriechen (aufschwungfördernd) anbringen


    Eigentlich, denn ...


    ... komischerweise er nicht: Trotz reservierter Außenplätze wollte er uns reinschicken, weil ein paar Wölkchen am Himmel standen. HALLO? Wo die beste jüngste Erkenntnis is’, sich vor allem draußen aufzuhalten ...


    "Habt ihr’s ma’ so gar nicht notwendig?" Falls es so ist - Glückwunsch und - rechnet demnächst nicht auf Umsatz mit uns.


    Den haben wir dann schließlich bei einem Italiener realisiert, der situationsgemäß professionell gearbeitet hat und - aufmerksam wurde, als mein Freund „Ja, so‘n blöder Italiener!“ rief.


    „Wie bitte?“


    „Nee, WER bitte! Euer verdammter Rizzoli hat uns 2013 verpfiffen!“


    „DAS STIMMT, aber es ist nicht MEIN Rizzoli. Dein schwarzgelbes Feuerzeug hab‘ ich schon lange geseh‘n. Und - ich bin Bayern-Fan. Möchtet ihr noch was?”


    AKQUISITEUR DES JAHRES! ...


    ... Wir haben eine Viertelstunde geschnackt, er hat fettes Trinkgeld

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    Ich möchte vorwegnehmen, dass sich meine Zeilen gegen niemanden aus unserem Forum richten, die dem ganzen Zirkus momentan nichts abgewinnen können. Es ist ja nicht so, dass ich das überhaupt nicht nachvollziehen kann, aber die allgemeine Debatte in der Öffentlichkeit, von sogenannten "Experten", nervt mich ungemein.


    Derbysieger! Für viele der höchste erreichbare Titel der Saison und trotzdem fühlte er sich am Samstag so falsch wie irgend möglich an. Keine andere Partie der Saison lebt so sehr von den Emotionen der Zuschauer, wie das Ruhrpott-Derby. Dank eines f*ck Virus sollte es dieses Jahr ohne uns stattfinden. Ohne die gelbe Wand. Ohne die knisternde Atmosphäre, ohne Provokationen bis zur Weißglut. Ohne Conny-Kramer-Gesänge. Blutleer.


    Und dennoch war es wichtig und richtig, dass es stattgefunden hat. Ein Ausrufezeichen, dass wir uns nicht von einer Katastrophe in die Knie zwingen lassen. Ein wichtiger Schritt in die Normalität. Endlich wieder Gesprächsthemen außerhalb von

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    Gestern ist es dann also passiert: Das erste Mal habe ich mich ganz bewusst gegen ein Spiel von Borussia Dortmund entschieden. Bis dahin hatte ich nur sehr wenige Spiele verpasst und diese dann später in der Wiederholung geschaut. Aber in den letzten Monaten hat sich der BVB ohnehin ein wenig von mir entfernt. Da fehlten die Emotionen, die Vorfreude auf ein Spiel, die Begeisterung über einen Sieg. Ich habe es mir angeschaut, hingenommen – und vergessen. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wann mich ein Spiel das letzte Mal so richtig mitgenommen hat.


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    Die Bundesliga ist aktuell der unnötigste Mist auf diesem Planeten! Genau das denke ich mir seit Wochen. Während überall über einen vernünftigen Umgang mit dem Coronavirus diskutiert wird, prügelt die DFL einen Spielplan durch, der menschenverachtend ist. Es kotzt mich an! Nicht nur, dass die Fußballer nun mehrmals getestet werden, während das medizinische Personal jeden Tag aufs Neue mit unzureichenden Schutzmaßnahmen arbeiten muss. Auch der Umgang mit der gesamten Situation: man zwingt Mannschaften zum Spielen, Quarantäne wird es auch bei einem positiven Befund auf Covid-19 nicht geben. Alles nur, um eine Saison zu Ende zu spielen, die wohl viele gar nicht mehr sehen wollen – ich zumindest nicht.


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    Ich will mein Leben zurück.

    Fast einen Monat sitze ich nun im Home-Office. Eigentlich eine schicke Sache. Kaum Kontakt zu nervenden Kollegen, man kann ruhig und konzentriert arbeiten. Es läuft. Und läuft. Und läuft … :sleeping:


    Wir haben das Glück, zu zweit eine ziemlich geräumige Wohnung mit Garten zu bewohnen. Auch das ist Luxus. Wenn man sich gegenseitig auf den Keks geht, geht man sich aus dem Weg. Man kann an die frische Luft, wenn einem danach ist. Während viele um ihren Job bangen, geht es uns hier auch gut. Meine Frau ist Erzieherin und auch ich habe das Glück in einer anscheinend „systemrelevanten“ Branche zu arbeiten. Unsere Töchter in USA, Spanien und Italien wurden jedenfalls so eingestuft. Sollte es hier zum kompletten Lockdown kommen, geht es bei uns wohl auch weiter. Esst also schön euren Industrie-Zucker 😉.

    Der große Angstmacher ist, dass wir zwei beide wohl zur Risikogruppe gehören. Da macht man sich schon Gedanken. Gott sei Dank sind wir altersmäßig unter 50

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    Oh je Dortmund, ihr dürft euch glücklich schätzen einen Haaland im Kader zu haben. Denn ohne Ihn, hätte es zu einem Debakel kommen können.

    Das Spiel gegen Augsburg hat mal wieder einen großen Schwachpunkt des BVB aufgedeckt - die Abwehr.


    Ein Mannschaft, die um den Titel mitspielen will, darf sich nie und nimmer so einfach auskontern lassen. Und das vor allem nicht 3 mal. Hinzu kommt, dass die Verteidiger in der Rückwärtsbewegung viel zu langsam agierten und den Augsburgern meist hinterher liefen.

    Das lag meist daran, dass die Dreierkette der Verteidigung viel zu hoch stand.


    Auffallend war wie häufig die Augsburger über ihre Linke Seite kamen. Piszczek war sowohl beim 1:0 als dann auch beim 3:1 zu langsam um Vargas oder Max zu stoppen.

    Im Zentrum der Verteidigung war dann auch noch das Stellungsspiel von Akanji und Hummels schwach, sodass der Augsburger Stürmer problemlos einschieben konnte.


    Doch allein ist die Abwehr nicht an den drei Gegentoren schuldig. Sie ist überfordert,

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    Ich habe es mir nicht leicht gemacht.

    Eine positive Formulierung im Titel?!

    Warum? Läuft nicht gerade alles falsch, was falsch laufen kann?


    Ja, und das ist unser Glück! Dieses Jahr erwartet niemand mehr etwas von uns.


    LF wird bald - und das ist das Beste für uns - Geschichte sein. Geschichte, die in DER Saison verzockt wurde.


    WER??? bitte gesteht jemandem, der einen 9-Punkte-Vorsprung verzockt hat zu, in der nächsten Saison Meister zu werden? Hat man dies hier vor der Saison angesprochen, erntete man Häme....klar, hinterher ist man immer schlauer...


    LF hat in seiner Karriere NIE eine Krise erfolgreich bewältigt. So an ihm festzuhalten, zeugt von Planlosigkeit oder gewiefter Zockermentalität.


    Letztere habe ich seit JK hier vermisst, Planlosigkeit gab es durchaus en masse...


    Alleine das Vertrauen auf unsere 9er Position isg bemerkenswert, wenn nicht unsinnig.


    Wofür haben wir einen Sammer, einen Kehl??


    Für nix. So lange es SO weiter geht, wird sich nichts ändern. Und genau

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    Angefacht durch die Trainerdiskussion und Akis späte Reue, was die Demission von Jürgen Klopp angeht, habe ich mir einige Fragen gestellt.

    Was ist es eigentlich, weshalb jeder Nachfolger zum Scheitern verurteilt ist?

    Warum fällt es so schwer zu akzeptieren, dass dieser großartige Kerl nicht mehr aktiver Teil des BVB ist?


    Sicher, zu einem gerüttelten Maß liegt es daran, dass mir dieser begeisternde Fußball fehlt.

    Elf Mann mit dem Messer zwischen den Zähnen, die den Gegner überrollen.

    Aber da ist noch was anderes. Etwas was tiefer geht. Ich fühle mich alleine gelassen.

    Seit der Zeit nach Klopp fühle ich mich vom Verein im Regen stehen gelassen.


    Friss oder stirb.


    Von einem Tag auf den anderen waren wir Fans nicht mehr wichtig. Niemand mehr, der uns an die Hand nahm und uns auf dem Weg des BVB mitnahm. Ein Klopp konnte uns alles so verkaufen, dass wir es bedingungslos geschluckt haben. Er versuchte zumindest es zu erklären. Und jetzt?


    Friss oder stirb.


    Umstellung von Überfall- auf

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    Ich war Rieme2.0 noch eine Antwort schuldig. Vorweg - Dir das Erlebnis eines Pfefferspray-Einsatz zu wünschen war wirklich drüber. Sorry.


    Einem Sicherheitsfanatiker erscheint eine Welt, in der alle hübsch geordnet ins Stadion gehen, sich alle lieb haben, keine Schmähgesänge anstimmen und sich nach Spielschluss friedlich trennen, bestimmt wie ein feuchter Traum. Es ist die Welt der RBLs, Hoffenheims und Wolfsburgs. Es ist die fleischgewordene Allianz-Arena. DFL, DFB, UEFA und Konsorten kriegen bei dem Gedanken nasse Höschen.


    Für mich ist es ein Albtraum. Zum Fußball gehören Emotionen und die sind nicht immer nur positiv.

    Und was ist denn in Berlin passiert? Zwei Fan-Gruppen standen sich durch eine Plexiglasscheibe getrennt (!!!) mit Drohgebärden gegenüber. Wuhuuu – Skandal!

    Rechtfertigt das den Einsatz von Pfefferspray in einem vollbesetzten Block? Nein! Meine Güte, was ist denn passiert? Nichts. Und es wäre auch nicht viel passiert.

    Und Rieme2.0 genau wie Du behauptest, man

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