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    Was könnte das am Samstag schön sein. Westfalenstadion kurz nach zwei. Die Südtribüne füllt sich langsam. Freunde und Bekannte, die sich zwei Wochen lang nicht gesehen haben, klatschen sich feixend ab. Der letzte Spieltag wird noch einmal revuepassieren gelassen. Der Mannschaftsbus fährt unter der Osttribüne vor. Wenige Momente später betreten die ersten Spieler in Trainingsklamotten den Rasen. Sie stehen in kleinen Grüppchen beisammen. Einige haben dicke Lautsprecher auf den Ohren. Die ersten zaghaften „Derbysieger, Derbysieger“-Gesänge hallen durch das Stadion. Die Spieler grinsen sich an. Mats schubst den langen Blonden gespielt an. Während die Jungs sich langsam Richtung Kabine trollen, häufen sich die Gesänge. Immer wieder schallt das „Derbysieger“ durch das Stadion. Auch der Tag, an dem der ungeliebte Nachbar sein Ende findet, wird immer wieder besungen. Das Stadion füllt sich. Als Hitz den Rasen betritt, ist die Südtribüne schon rappelvoll und

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    Ein großer Borusse beendet seine Karriere.

    Für viele von uns war und ist Kevin nie der normale Fußballspieler gewesen. Er war immer irgendwie einer von uns.

    Jemand, mit dem man gerne mal zusammen ein Bier trinken oder zum Auswärtsspiel von unserer Borussia fahren würde.

    Ein Kumpel zum gemeinsamen Scheiße bauen, der unsere Borussia genauso liebt wie wir. Der Fan von der Südtribüne, der unser aller Kindheitstraum wahr werden ließ.

    Er drückte sich nicht geschliffen und aalglatt wie seine Berufskollegen aus. Er war nie Diplomat.

    Schalke? Da machte er aus seiner Abneigung nie einen Hehl. Kein faires „sportlicher Rivale“-Blabla. Er wusste, wie die Fans denken und sprach das auch unverblümt aus.

    Auch flog mal der viel zitierte Döner, wenn ihm jemand dumm kam.

    Klar hat er teilweise über die Stränge geschlagen und polarisiert, aber wer von uns hat das nicht auch schon?

    Eines war er aber nie – nie war er unserer Borussia untreu. Egal zu welchem Verein er wechselte, nie hat er dem BVB

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    Lucien Favre muss gehen! Es ist die richtige Konsequenz aus den vergangenen Spielen, aber jetzt müssen weitere Entscheidungen folgen. Ein Haaland-Ersatz muss im Winter her, ein neuer Cheftrainer für die kommende Saison gefunden werden. Erst mal aber geht es darum, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen.


    Am Nachmittag kam die Bestätigung: Borussia Dortmund trennt sich mit sofortiger Wirkung von Lucien Favre und seinem Co-Trainer Manfred Stefes. Das, was ich morgens noch in meinem Blog gefordert hatte, kam dann doch viel schneller als gedacht. Ich hatte einen Trainerwechsel im Winter ins Gespräch gebracht, weil ich eigentlich keine überhastete Entscheidung haben wollte. Aber im Endeffekt bin ich doch froh, dass es jetzt so schnell ging. Andernfalls hätte man sich mit schlechten Spielen und verlorenen Punkten bis Weihnachten geschleppt. So ist es jetzt ein Ende mit Schrecken, aber eben ein Ende.


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    Eine Entwicklung, die nach unten zeigt, eine Mannschaft, die ihrem Anspruch hinterherläuft, und ein Saisonziel, das massiv gefährdet ist. Ich bin kein Fan von Trainerentlassungen mitten in der Saison, aber ich halte es für nötig, dass Favre im Winter geht.


    „Das war eine Katastrophe.“ Und einmal kann ich Lucien Favre voll und ganz zustimmen. Dass er anschließend trotzdem zweimal betont, Stuttgart habe gut gespielt, passt ins Gesamtbild. Wenn man schon auf der Pressekonferenz vor dem Spiel davon spricht, dass der Gegner „extrem gefährlich“ sei – was Favre wohl auch über einen Drittligisten sagen würde –, muss man sich fast nicht wundern, wenn die Mannschaft auch mit dieser Einstellung in ein Spiel geht. Am Ende ist diese Klatsche eben „schwer zu erklären“. Nur, Herr Favre, wer außer Ihnen soll sie denn erklären?


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    Ich hatte mit den Jungmillionären abgeschlossen. Die Götzes, Kagawas, Sahins und Lewandowskis dieser Welt hatten unsere „Young Guns“ gesprengt und schmählich im Stich gelassen. Der Kindergarten, der durch die Liga genagelt ist, wurde abgewickelt. Letztlich eine Entwicklung, die unser Versprechen in eine goldene Zukunft jäh beendete und in aller Konsequenz zur Demission von Jürgen Klopp, dem großartigsten Trainer der Dortmunder Vereinsgeschichte, führte.

    Ja, ich habe das den Spielern übelgenommen. Denen die unser Projekt verraten haben und denen, die durch ihre mangelnden Leistungen Klopp den Kopf kosteten. Seitdem habe ich Spieler nur noch als Angestellte von Borussia Dortmund gesehen, die gefälligst ihren Job zu machen haben. Und oft genug wurde ich in meiner Einschätzung des seelenlosen Söldners bestätigt.


    Tja, und dann kam ein 19jähriger, blonder Norweger und ich muss gestehen, ich bin schockverliebt. Es sind nicht nur die Tore, es ist seine Art des Spiels, die mich begeistert.

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    Hallo liebe BVB-Fans,

    WIR BRAUCHEN HILFE VON WAHREN BORUSSEN!!!!


    Diese Umfrage beschäftigt sich damit herauszufinden, wie die Corona-Pandemie tatsächlich das Erlebnis rund um den BVB beeinflusst. Die Umfrage soll helfen die Probleme, welche durch die Coronabeschränkungen in der Fanszene rund um den Verein entstanden sind, zu identifizieren, um somit alternative Lösungen zu entwickeln, die uns Fans trotz Corona wieder näher an das Erlebnis unseres BVB´s vor dieser schwierigen Zeit bringt! ?(


    Link zur Umfrage -> https://www.survio.com/survey/d/T3W1B0X4U9X2M9H6J


    Ihr würdet uns sehr unterstützen und dabei helfen eine Lösung zu finden, indem Ihr auf den oberen Link (Umfrage) klickt und euch 3 Minuten Zeit nehmt! Je mehr BVB Fans mitmachen desto fundierter können wir unsere Lösungsansätze entwickeln.:love::love:Wir würden uns sehr freuen, wenn die BVBPOWER Community uns helfen könnten!


    Mit freundlichen Grüßen

    Djordje Velickov:)

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    Innerhalb von zehn Minuten ruiniert Lucien Favre eine Mannschaft, die im Begriff war den FC Bayern zu schlagen. Im Gegensatz zu manch anderen nervt mich das auch heute noch, einen Tag nach der 2:3-Niederlage im Supercup. Grund genug, meine am Sonntag über Favre geäußerte Kritik ein wenig zu ergänzen.


    Bis zur 68. Minute lief es überraschend gut. Überraschend, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass der BVB in diesem Superdupercup überhaupt mithalten könnte. Daher war es mir vor dem Spiel auch egal, als Favre bei DAZN sagte, dass der eine oder andere Spieler zum Einsatz käme, der zwar aktuell nicht zur ersten Elf gehört, in den kommenden Wochen aber noch wichtig werden könnte. Da stimme ich ihm sogar zu, Rotation ist angesichts des Programms, das auf Schwarzgelb wartet, durchaus wichtig. Also standen da gestern Abend eben auch Mo Dahoud und Felix Passlack in der Startelf.


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    Alles hat ein Ende. Auch die Zeit von Lucien Favre bei Borussia Dortmund.


    Als Favre 2018 nach Dortmund kam, hätte es keinen besseren Trainer geben können. Gut, das habe ich damals anders gesehen, da hätte es für mich einige bessere Trainer geben können. Aber nun, gut zwei Jahre später, muss man anerkennen, was Favre mit diesem Team erreicht hat. Der Verein hat sich im Grunde zum FC Bayern hinter dem FC Bayern entwickelt. Wenn wir nicht aufpassen, können wir uns demnächst Rekord-Vizemeister nennen. Das ist Favres Verdienst und den kann man ihm kaum hoch genug anrechnen.


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    Normalerweise würde man sich in diesen Tagen im Jahr wieder auf die neue Saison freuen.

    Reicht es diesmal? Wie schlagen die Neuzugänge ein? Wie kommen wir aus den Startlöchern?

    Doch was ist dieser Tage schon normal? Ich für meinen Teil verspüre nicht diese Vorfreude. Nicht das Kribbeln, wenn man auf den ersten Stadionbesuch hinfiebert. Wie auch? Die Aussicht auf teilgefüllte Stadien ersticken die Begeisterung für die neue Saison im Keim.

    Nicht Missverstehen – die Vorkehrungen sind wichtig und richtig in Zeiten von Corona – nur mir nimmt das die pure Freude am Fußball.

    Das ist doch das Schöne - man sieht Freunde und Bekannte zum Teil nach Monaten wieder, diskutiert vor dem Spiel, freut sich zusammen, schreit, schimpft und singt. Man wird eins mit dieser schwarzgelb brodelnden Masse und erlebt im Bestfall die pure Ekstase.

    Wie soll das möglich sein bei Einhaltung der Abstandsregel, mit Leuten, die man größtenteils gar nicht kennt und eine komplett andere Stadion-Sozialisation

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    Liebe Borussen :schal:


    Da das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Wochen noch präsenter geworden ist, möchte ich Euch gerne auf meine Masterarbeit aufmerksam machen. Hier konzentriere ich mich - revierderbygetreu - auf den BVB und Schalke.

    Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr an meiner Umfrage teilnehmen würdet.


    https://www.umfrageonline.com/s/44a9bb3


    Gerne können wir auch unabhängig von der Umfrage über das Thema diskutieren.


    Schwarz-gelbe Grüße

    Luzi :bvb:

    @ Telemach: DANKE für dein ausführliches Feedback! Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich kann dir leider nicht unter deinem Kommentar antworten. Konstruktive Kritik ist immer gut und lässt sich gut in meine Reflexion einbauen :):thumbup:

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