Blog-Artikel

    Ich will hier gar nicht groß darauf eingehen, dass die Leistung einiger Akteure grottig war, der junge Keeper einem richtig leidtun konnte, oder aber auch der Schiri unter dem ein oder anderen Blindheitsanfall litt – geschenkt. Alles nur die passenden Begleitumstände für einen katastrophalen Abend.


    Mal von Anfang an. Spiele unter der Woche sind Sch**ße. Bis fünf arbeiten. Nach Hause eilen. Umziehen. Essen reinschlingen und wieder los.

    Um es etwas entspannter zu haben, wollten wir gestern unsere „Alters-Ruhesitz“-DKs auf der Ost-Tribüne Oberrang ausprobieren, die ich zurzeit noch bei einem Arbeitskollegen geparkt habe.

    Aaaalso, sollte ich irgendwann nicht mehr in der Lage sein, die Spiele auf der Süd zu verfolgen, schaffe ich den langen, steilen Anstieg, direkt „unters-Dach-Juche“ auch nicht mehr. Von daher schon keine Option.

    Nach der Kletter-Tour waren wir mit die Ersten im Block. Eine Stunde vorher. Zugegeben, auf der Süd muss man noch ne Stunde früher da sein, wenn man seinen

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    Ich möchte Björns Blog dazu nutzen, um einmal meine Sicht auf die Dinge darzustellen. Ganz so dramatisch sehe ich die Situation um unseren Verein dann doch nicht. Es ist eine grundsätzliche Entwicklung des gesamten Fußballs und des Geschäfts um diesen. Die Ablösesummen steigen nun mal. Jahrelang waren Cristiano Ronaldo und Gareth Bale die teuersten Transfers. Und schon damals hielt man solche Ablösesummen für unangemessen. Dass Paris Saint-Germain dann auf einmal über 200 Millionen für Neymar auf den Tisch legt, damit hatte nicht mal Barca gerechnet.

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    Wer oder was sind wir? Klar, in erster Linie ein Fußballverein und als dieser zählt messbarer Erfolg in Form von Punkten und Platzierungen. Dann sind wir auch noch ein börsennotiertes Wirtschaftsunternehmen. Auch hier steht der Erfolg im Vordergrund, wenn auch in Form von harten Euros und Bilanzen. Beides will und kann ich nicht in Abrede stellen. Dennoch ist Borussia Dortmund mehr als Zahlenwerk auf einem Stück Papier. Wie würden wir uns sonst von anderen Vereinen unterscheiden? Sicher nicht nur durch die Trikot-Farbe. Da ist zum einen unser Branding „Echte Liebe“. Viele werden jetzt sagen, das ist eine reine Marketing-Kampagne. Richtig, aber irgendein findiger Marketing-Schlaukopf wird sich ja Gedanken gemacht haben, was den BVB ausmacht und ist zu dem Schluss gekommen, dass die tiefe Verbundenheit zwischen Verein und Fans unser Markenzeichen ist. Da hätten wir also eine tragende Säule. Was macht jetzt diese Identifikation aus? Sind es die Erfolge? Mit Sicherheit nicht!

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    Februar 2015: Aus den Staaten kommt ein 16-jähriger Junge nach Dortmund, um sich den Traum vom Profifußball zu erfüllen. Nun, vier Jahre später, kann er auf eine großartige Zeit beim BVB zurückblicken. Nicht mal ein Jahr dauerte es, da durfte er sich bereits Bundesliga-Spieler nennen. Am 30. Januar 2016 wechselte Thomas Tuchel ihn im Spiel gegen Ingolstadt ein. Zwei Monate später wurde Pulisic dann zum jüngsten Nationalspieler der USA; mit 17 Jahren, 6 Monaten und 12 Tagen debütierte er unter Jürgen Klinsmann.





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    Belgien ist unsere zweite Heimat und Brügge unsere absolute Lieblingsstadt. Obwohl täglich tausende Touristen durchgeschleust werden, finden sich in dieser mittelalterlichen, verwinkelten Stadt immer wieder ruhige und beschauliche Ecken an den Grachten, die zum Verweilen und Seele baumeln lassen einladen.

    So war die Freude groß, dass der KV FC Brugge unserer CL-League-Gruppe zugelost wurde und explodierte, als der Termin für das Auswärtsspiel feststand. Der 18.09. lag mitten in unserer Urlaubszeit. Bingo!


    Ab sofort begann das bange Warten um an Karten zu gelangen. Die erste Enttäuschung war, dass nur 1 Karte pro Vereinsmitglied verkauft werden sollte. Also musste ich schon zweimal hintereinander Glück in der Hotline haben, um an Karten für mich und meine Frau zu kommen. Am Vorverkaufstag hing ich also pünktlich um 8.30 h am Telefon. Besetzt. Natürlich. Und wieder versucht. Und wieder. 8:34 h endlich durchgekommen. Auch Karten sind noch da. Der dumme Computer fragt mich, wie

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    Also, so 'ne knappe Nummer wie letztens sollte uns nicht wieder passieren. Is' ja nochmal gut gegangen. Puuh!


    Abba könnt Ihr Euch vorstellen, watt in meiner Hybrid-BORUSSIA-UNION-Fankneipe heut' Abend los war?


    Viele waren, wie ich, eben ausse Försterei - aufgetankt mit 4:1 - dorthin gekommen. Um nunmehr BORUSSIA zu (er)leben. Hatte mich inzwischen umgezogen und das UNION-Trikot am Gürtel rumhängen.


    Dann unser frühes Gegentor :(.


    Dann die Auslosung. Ach du je - ick hab' nix anzuziehn! :| (Nich' nur die Mädels …)


    Dann BORUSSIAS Schützenfest, wohldosiert unterbrochen von Romans Heldentaten!!!!!!!!!


    Dann die bangen Fragen: hab' ich überhaupt noch jenuch Urlaub?


    Und wie komm' ich an Tickets? (Ich bin da entspannt - mit Geduld anne B'RUSSIA-hotline hat's noch meistens geklappt.)


    Zum Abpfiff heute Abend waren die meisten Hybriden einhellig der Meinung, dass 2 x 4:1 an einem Tag schon was von Dekadenz hat. Abba: so darf's gerne weitergeh'n. AUSSER IN DIESEM EINEN SPIEL, kommen wir uns

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    Am Wochenende startet die Bundesliga in ihre neue Saison. Zeit also, mal einen kurzen Ausblick zu wagen, was auf Borussia Dortmund zukommt. Grundsätzlich kann man sich für ein erstes Spiel schönere Gegner als RB Leipzig vorstellen. Aber zumindest hat man ein schweres Spiel dann schon mal hinter sich gebracht.


    Nützlich dürfte dabei die Motivation aus dem Pokalspiel in Fürth sein. Fußballerisch von beiden Mannschaften sicherlich keine Glanzleistung, aber Schwarzgelb hat mal wieder „Eier“ gezeigt. Wo in der letzten Saison Spiele schon vor dem Abpfiff gefühlt aufgegeben wurden, hat man diesmal wieder gekämpft. Aufbruchstimmung, auch wenn noch lange nicht alles perfekt läuft. Gerade an Durchschlagskraft fehlt es. Der bisher nur gewünschte Mittelstürmer ist zu einer Notwendigkeit geworden, wird aber zum Sonntag wohl noch nicht anwesend sein.


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    Die neue Saison rückt immer näher und ich möchte die Gelegenheit mal nutzen, ein paar Gedanken zu sammeln und zu ordnen. Dabei ist mir wichtig, dass der Blick nach vorne geht. Also dann...


    Der Trainer

    Die Euphorie um Lucien Favre ist groß. Man hat fast schon das Gefühl, es könnte gar nicht nicht funktionieren. Als sei die Vizemeisterschaft schon sicher und der FC Bayern gar nicht mehr so weit entfernt. Ich bin da etwas skeptischer. Große Begeisterung hat Favre bei mir ohnehin noch nicht ausgelöst. Aber ich habe mir gesagt, dass ich neutral an die Sache herangehen werde – sofern das eben möglich ist. Also hat Favre nun jede Chance, mir zu beweisen, warum ausgerechnet er der richtige Mann für den BVB ist.


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    Die Sommerpause neigt sich so langsam dem Ende zu. Eine eher bescheidene Saison liegt hinter uns. Eine WM, die für Deutschland kaum peinlicher laufen konnte, ebenso. Damit die Pause nicht langweilig wurde, lieferten sich DFB und Özil eine Schlammschlacht, die man sich so hätte sparen können. Und unbeeindruckt klebt das Löwchen weiter an seinem Stuhl.


    Um unsere Borussia ist es weitgehend ruhig geblieben. Vielleicht zu ruhig. DER spektakuläre Neuzugang wurde bislang nicht präsentiert. Der neue Trainer Lucien Favre ist da noch der klangvollste Name. Ob das reicht? Persönlich hoffe ich darauf, dass zumindest noch eine Sturm-„Granate“ gekauft wird. Geld wäre genug da. Ob der Markt jetzt noch was hergibt, steht auf einem anderen Blatt. Ich hatte gehofft, dass unsere Führung nach Aubas unrühmlichen Abgang frühzeitig einen Stürmer klarmacht. Hat man zu sehr auf die Karte Bats gesetzt? Jedenfalls ist das der einzige Vorwurf, den ich unserer GF machen kann.


    Klar ist, dass sich jeder

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    Ein paar Worte zu/für unserem scheidenden Trainer.



    Mit diesem Spiel beim Los Angeles FC in den fernen USA endet also endgültig deine Zeit als Trainer von Borussia Dortmund. In einem Beitrag nach dem letzten Saisonspiel habe ich diese kurze Reise mit einer Abschlussfahrt in der Schule verglichen. Eine Reise, die du dir aus meiner Sicht total verdient hast.


    Bin ich von deinem Wirken in dem halben Jahr in gewisser weise Enttäuscht? Ja, das gebe ich unumwunden zu. Trotz einer guten Ausgangssituation bis zur letzten Minute der Saison zittern zu müssen, wie es mit dem BVB in der kommenden Saison weitergeht hätte ich mir ehrlich gesagt nicht erträumen lassen, zu gut war die Ausgangslage vor den letzten Spielen, zu schlecht hat man sie genutzt. Zu gering empfand ich auch die spielerische Entwicklung seit deiner Übernahme, zu selten ist deine Handschrift abseits der taktischen Ausrichtung in den spielerischen Elementen durchgedrungen.
    Zugleich empfinde ich auch große Dankbarkeit für dein

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