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    Es war ein bitterer Abend. Verdammt bitter und irgendwie nicht zu erwarten. Eine Klatsche, die weh tut. Und nun? Schreiben wir jetzt die Meisterschaft ab? Stellen wir das Fußballspielen ein, weil uns die Bayern vorgeführt haben?

    Nein, das wäre nicht borussen-like. Man kann fallen, aber wichtig ist, dass man wieder aufsteht.

    Was ist denn passiert? Wir haben einen mickrigen Punkt Abstand.

    Hat jemand behauptet, dass es einfach wird Meister zu werden? Wir müssen uns das erarbeiten.

    In München bekommt man Titel geschenkt. Aber darum ist eine Meisterschaft mit dem BVB auch so unsagbar viel mehr Wert, als die x-te Meisterschaft der Steuerhinterzieher, Schmuggler und Ehebrecher.

    Wir können dem lieben Gott jeden Tag dafür dankbar sein, nicht Teil dieser verkommenen Gesellschaft zu sein. Da nehme ich gerne eine Klatsche in Kauf.


    Und jetzt ist Schluss mit dem Gejammer!

    Sollen sich die Bazen das 5:0 einrahmen – Meister werden sie trotzdem nicht. Punkt.

    Das werden dieses Jahr wir. Warum? Weil

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    Meine Lieben,


    auch heute noch, zwei Tage nach dem denkwürdigen Spiel, beschäftigt es mich weit mehr als ich je angenommen hätte. Es war ein schwerer Schlag, der einfach extrem schmerzt. Dennoch will ich einmal aus meiner Sicht darlegen, was alles falsch gelaufen ist und wo zumindest für mich offensichtliche Fehler liegen.

    Taktik-Genie Favre vercoacht sich gegen Bayern - erneut

    Die falsche Aufstellung: Favre wollte gegen Bayern vor allem Läufe in die Tiefe haben. Deshalb hat er laut eigener Aussage Reus in den Sturm gestellt. Das hat, wie Kehl nach dem Spiel erklärte, "durchaus überrascht". Das Problem ist aber, dass Reus dort nicht ein einziges Mal funktioniert hat. Er selbst mag die Position nicht. Natürlich spielt er sie, wenn der Trainer das will, aber wenn man selber mit der Position nicht klar kommt, wie soll dann eine sehr gute Leistung dabei herauskommen? Das kreide ich Favre an, denn er hatte trotz Ausfall von Paco andere Optionen.


    Götze war fit und er spielt bisher eine

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    Ich habe kein Problem mit Kritik.

    Ich habe aber ein großes Problem mit Realitätsverleugnung.

    Und...ich bin emotional und - egal, wir sehr ich es versuche loszulassen - Fan unseres BVB seit ca. 30 Jahren.

    Was ich nicht kann: Sachen schönreden.

    Was viele von Euch nicht können: Kritik an der Mannschaft richtig einordnen, oder in extremen Situationen einfach mal zuzulassen. Schonungslos und ehrlich.

    Nein, alles ist ein Ausrutscher (4:4), ein dummer Zufall (3:3) oder einfach ein Unfall (0:4 zur HZ). Man rastet aus. Weil nicht sein DARF, was gerade passiert.

    Und da trennen sich unsere Wege: Die meisten von Euch sind derart Fans, dass sie noch ans Gute oder ans Wunder glauben. Ich nicht, und das bringe zum Ausdruck, und ich versuche auch, etwas weiter zu denken.

    Doch da kommen wir nicht zusammen. Vielleicht bin ich doch zu wenig "Fan", sondern so sehr Analyst. Das passt hier wohl nicht rein. Daher: Tschüss, macht's gut, alles Gute für Euer weiteres Leben und jede Menge tolle Momente mit

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    Ich will hier gar nicht groß darauf eingehen, dass die Leistung einiger Akteure grottig war, der junge Keeper einem richtig leidtun konnte, oder aber auch der Schiri unter dem ein oder anderen Blindheitsanfall litt – geschenkt. Alles nur die passenden Begleitumstände für einen katastrophalen Abend.


    Mal von Anfang an. Spiele unter der Woche sind Sch**ße. Bis fünf arbeiten. Nach Hause eilen. Umziehen. Essen reinschlingen und wieder los.

    Um es etwas entspannter zu haben, wollten wir gestern unsere „Alters-Ruhesitz“-DKs auf der Ost-Tribüne Oberrang ausprobieren, die ich zurzeit noch bei einem Arbeitskollegen geparkt habe.

    Aaaalso, sollte ich irgendwann nicht mehr in der Lage sein, die Spiele auf der Süd zu verfolgen, schaffe ich den langen, steilen Anstieg, direkt „unters-Dach-Juche“ auch nicht mehr. Von daher schon keine Option.

    Nach der Kletter-Tour waren wir mit die Ersten im Block. Eine Stunde vorher. Zugegeben, auf der Süd muss man noch ne Stunde früher da sein, wenn man seinen

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    Ich möchte Björns Blog dazu nutzen, um einmal meine Sicht auf die Dinge darzustellen. Ganz so dramatisch sehe ich die Situation um unseren Verein dann doch nicht. Es ist eine grundsätzliche Entwicklung des gesamten Fußballs und des Geschäfts um diesen. Die Ablösesummen steigen nun mal. Jahrelang waren Cristiano Ronaldo und Gareth Bale die teuersten Transfers. Und schon damals hielt man solche Ablösesummen für unangemessen. Dass Paris Saint-Germain dann auf einmal über 200 Millionen für Neymar auf den Tisch legt, damit hatte nicht mal Barca gerechnet.

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    Wer oder was sind wir? Klar, in erster Linie ein Fußballverein und als dieser zählt messbarer Erfolg in Form von Punkten und Platzierungen. Dann sind wir auch noch ein börsennotiertes Wirtschaftsunternehmen. Auch hier steht der Erfolg im Vordergrund, wenn auch in Form von harten Euros und Bilanzen. Beides will und kann ich nicht in Abrede stellen. Dennoch ist Borussia Dortmund mehr als Zahlenwerk auf einem Stück Papier. Wie würden wir uns sonst von anderen Vereinen unterscheiden? Sicher nicht nur durch die Trikot-Farbe. Da ist zum einen unser Branding „Echte Liebe“. Viele werden jetzt sagen, das ist eine reine Marketing-Kampagne. Richtig, aber irgendein findiger Marketing-Schlaukopf wird sich ja Gedanken gemacht haben, was den BVB ausmacht und ist zu dem Schluss gekommen, dass die tiefe Verbundenheit zwischen Verein und Fans unser Markenzeichen ist. Da hätten wir also eine tragende Säule. Was macht jetzt diese Identifikation aus? Sind es die Erfolge? Mit Sicherheit nicht!

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    Februar 2015: Aus den Staaten kommt ein 16-jähriger Junge nach Dortmund, um sich den Traum vom Profifußball zu erfüllen. Nun, vier Jahre später, kann er auf eine großartige Zeit beim BVB zurückblicken. Nicht mal ein Jahr dauerte es, da durfte er sich bereits Bundesliga-Spieler nennen. Am 30. Januar 2016 wechselte Thomas Tuchel ihn im Spiel gegen Ingolstadt ein. Zwei Monate später wurde Pulisic dann zum jüngsten Nationalspieler der USA; mit 17 Jahren, 6 Monaten und 12 Tagen debütierte er unter Jürgen Klinsmann.





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    Belgien ist unsere zweite Heimat und Brügge unsere absolute Lieblingsstadt. Obwohl täglich tausende Touristen durchgeschleust werden, finden sich in dieser mittelalterlichen, verwinkelten Stadt immer wieder ruhige und beschauliche Ecken an den Grachten, die zum Verweilen und Seele baumeln lassen einladen.

    So war die Freude groß, dass der KV FC Brugge unserer CL-League-Gruppe zugelost wurde und explodierte, als der Termin für das Auswärtsspiel feststand. Der 18.09. lag mitten in unserer Urlaubszeit. Bingo!


    Ab sofort begann das bange Warten um an Karten zu gelangen. Die erste Enttäuschung war, dass nur 1 Karte pro Vereinsmitglied verkauft werden sollte. Also musste ich schon zweimal hintereinander Glück in der Hotline haben, um an Karten für mich und meine Frau zu kommen. Am Vorverkaufstag hing ich also pünktlich um 8.30 h am Telefon. Besetzt. Natürlich. Und wieder versucht. Und wieder. 8:34 h endlich durchgekommen. Auch Karten sind noch da. Der dumme Computer fragt mich, wie

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    Also, so 'ne knappe Nummer wie letztens sollte uns nicht wieder passieren. Is' ja nochmal gut gegangen. Puuh!


    Abba könnt Ihr Euch vorstellen, watt in meiner Hybrid-BORUSSIA-UNION-Fankneipe heut' Abend los war?


    Viele waren, wie ich, eben ausse Försterei - aufgetankt mit 4:1 - dorthin gekommen. Um nunmehr BORUSSIA zu (er)leben. Hatte mich inzwischen umgezogen und das UNION-Trikot am Gürtel rumhängen.


    Dann unser frühes Gegentor :(.


    Dann die Auslosung. Ach du je - ick hab' nix anzuziehn! :| (Nich' nur die Mädels …)


    Dann BORUSSIAS Schützenfest, wohldosiert unterbrochen von Romans Heldentaten!!!!!!!!!


    Dann die bangen Fragen: hab' ich überhaupt noch jenuch Urlaub?


    Und wie komm' ich an Tickets? (Ich bin da entspannt - mit Geduld anne B'RUSSIA-hotline hat's noch meistens geklappt.)


    Zum Abpfiff heute Abend waren die meisten Hybriden einhellig der Meinung, dass 2 x 4:1 an einem Tag schon was von Dekadenz hat. Abba: so darf's gerne weitergeh'n. AUSSER IN DIESEM EINEN SPIEL, kommen wir uns

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    Am Wochenende startet die Bundesliga in ihre neue Saison. Zeit also, mal einen kurzen Ausblick zu wagen, was auf Borussia Dortmund zukommt. Grundsätzlich kann man sich für ein erstes Spiel schönere Gegner als RB Leipzig vorstellen. Aber zumindest hat man ein schweres Spiel dann schon mal hinter sich gebracht.


    Nützlich dürfte dabei die Motivation aus dem Pokalspiel in Fürth sein. Fußballerisch von beiden Mannschaften sicherlich keine Glanzleistung, aber Schwarzgelb hat mal wieder „Eier“ gezeigt. Wo in der letzten Saison Spiele schon vor dem Abpfiff gefühlt aufgegeben wurden, hat man diesmal wieder gekämpft. Aufbruchstimmung, auch wenn noch lange nicht alles perfekt läuft. Gerade an Durchschlagskraft fehlt es. Der bisher nur gewünschte Mittelstürmer ist zu einer Notwendigkeit geworden, wird aber zum Sonntag wohl noch nicht anwesend sein.


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