Es ist leider en vogue mit allem und jedem unzufrieden zu sein und permanent zu maulen. Gelobt wird so gut wie nie aber wer den kleinsten Aufhänger findet poltert drauf los und läßt dem Frust freien Lauf. Das ist NICHT fürs Forum gemeint sondern ist eine Tatsache die sich durch alle Bereiche des täglichen Lebens schleicht. Scannt die Kassenkraft im Supermarkt die Artikel mal besonders flott findet das keine Erwähnung oder ein anerkennendes Wort aber wehe es geht etwas zu langsam - da muss man sich nur die Gesichter der Leute in der Schlange ansehen. Wird man irgendwo als Kunde sehr gut behandelt findet das keine Anerkennung aber wehe es geht in die andere Richtung - sofort wird nach dem Geschäftsführer geschrien. Warum ruft man ihn nicht im positiven Falle? Und so geht das nahtlos weiter bis wir zum Fußball kommen wo sich eigentlich die Bilder gleichen. Es wird nach Fehlern förmlich gesucht damit man was zum aufregen hat statt sich mal uneingeschränkt über ein tolles Spiel wie beim 2:5 in Hamburg zu freuen. Wir verlernen es immer mehr mit positiven Erlebnissen und Ereignissen entsprechend umzugehen und suchen statt dessen lieber verzweifelt das Haar in der Suppe um uns wieder mal aufbrezeln zu können. Schön ist was anderes.
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...als Flügelflitzer wäre er echt gut - oder zum Vergleich, wer ist schneller Auba oder Bolt...
...Bolt zieht Auba und den Gegnern hängt die Zunge aus dem Hals!