VfB Stuttgart

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    "Die Wahrheit kann ein Finger im Hals derer sein, die nicht darauf vorbereitet sind, sie zu hören"


    Dr. Sheldon Cooper/The Big Bang Theory

  • Silas Wamangituka heißt eigentlich Silas Katompa Mvumpa und ist nicht 21, sondern 22 Jahre als. Der Spieler habe dem VfB Stuttgart mitgeteilt, „Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers“ geworden zu sein, teilte der Bundesligist heute mit.


    Der Klub steht in Kontakt mit DFL und DFB, fürchtet allerdings keine Konsequenzen für seinen Profi. Man gehe davon aus, „dass Silas im Besitz einer gültigen Spielberechtigung war und weiter ist“. Zu gegebener Zeit soll er eine neue, auf seinen richtigen Namen lautende Spielberechtigung erhalten.


    Silas Wamangituka spielte unter falscher Identität – VfB klärt auf

  • Solche Geschichten befeuern wieder das Vorurteil, dass man bei in Afrika geborenen Spielern nie weiß, wie alt sie tatsächlich sind. Ähnlich wie unser Moukoko das erlebt hat, oder Anthony Yeboah, Abedi Pelé und wie sie alle hießen.

  • Ich bewerte es allerdings positiv, dass Silas wohl von sich aus auf den Verein zugegangen ist. Er hätte das schließlich auch weiter verschweigen können. Offensichtlich hat bei ihm niemand einen Identitätsbetrug vermutet. Seinen Ex-Berater sollte man aber von allen Aufgaben, die etwas mit Fußball zu tun haben, entbinden und für alle Zeiten sperren. Der nutzte die unsichere Situation eines jungen Menschen schamlos aus.

  • Silas Katompa Mvumpa: „Ich habe in den letzten Jahren in ständiger Angst gelebt und mir auch um meine Familie im Kongo große Sorgen gemacht. Es war ein schwerer Schritt für mich, meine Geschichte zu offenbaren. Erst durch die Unterstützung meiner neuen Berater habe ich mich dies getraut. Mir ist klargeworden, dass ich keine Angst mehr haben muss und wir gemeinsam alles auf den Tisch bringen können. (...) Heute bin ich sehr erleichtert und ich hoffe, dass ich damit auch anderen Spielern Mut machen kann, die ähnliche Erfahrungen mit Vermittlern machen mussten.“


    Quelle: Silas klärt seine Identität

  • Ist ja echt eine krasse Sache.


    Gibt ja auch einen Kicker Artikel aus dem Jahr 2019, wo der Name bereits genannt wurde und sich ja jetzt als absolut korrekt erweist.


    Was es alles gibt, wenn man sich überlegt, was für Wellen es bei Jatta vom HSV gab... und hier... war es eine stille See. Ist ja nie wirklich hochgekocht.

  • Hitzelsperger und Mislintat erklären den Fall Silas


    Der Link führt euch zu einem zehnminütigen Zusammenschnitt der Pressekonferenz mit Thomas Hitzelsperger und Sven Mislintat, in dem beide die Geschichte von Silas Katompa Mvumpa erzählen. Ich empfehle jedem, sich das einmal anzuschauen. Mislintat versucht darin zu erklären, wie aus Silas Katompa Mvumpa, der sich beim Probetraining des RSC Anderlecht empfahl, Silas Wamangituka werden konnte. Unter anderem, weil er als junger Mann seine Situation und seine rechtlichen Möglichkeiten in Europa nicht kannte und dann in die Hände von „Beratern“ geraten ist, die sogar sein Gehalt einkassierten.


    Interessant ist dabei der Schluss, zu dem Mislintat und der VfB nach der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema kommen: Silas Katompa Mvumpa ist kein Einzelfall in Europa.

  • Durch die Verletzung ist es eher eine symbolische Strafe für ihn.


    Allerdings hätte ich mir hier etwas anderes gewünscht, damit mehr Spieler im Zusammenhang mit diesem Machenschaften an die Öffentlichkeit gehen können.

    Jeder Mensch mit einer neuen Idee ist ein Spinner, bis die Idee Erfolg hat.
    ---- Mark Twain ----

  • Kann mit diesem Urteil auch nichts anfangen... ich meine, offenbar hat er das ganze ja geheim gehalten, weil er ja auch quasi erpresst wurde und damit seine Familie bedroht wurde.


    Aber ja, ich glaube der Aufschrei wäre aber auch größer, wenn er nicht wegen eines Kreuzbandrisses nicht eh verletzt wäre.