Karetsas, Konstantinos [19]

  • Ich würde das tatsächlich auch nicht überbewerten. Wie man Karetsas präsentiert hat, war durchaus sympathisch. Aber das Kompliment ist hier der Marketing- und Medienabteilung des Vereins zu machen. Trotzdem freue ich mich auf Karetsas. Und ich bewerte es positiv, dass man unter Ole Book den Blick auf dem Transfermarkt mal wieder weitet. Wenn man auf die Transfers der letzten Jahre schaut, hat der BVB im Grunde nur noch in der Bundesliga und in England gescoutet. Diesen Sommer hat man endlich mal wieder Talente in anderen Ländern gefunden: Karetsas in Belgien, Gadou in Österreich und Prates in Brasilien. Das macht Mut, denn ich glaube, nur so werden wir auf Dauer mit der europäischen Spitze mithalten können.

    stimme prinzipiell zu, allerdings geht Prates noch auf Kehls Konto - genau wie auch Lerma, d.h. Kehl hatte da auch schon seinen Blick geweitet, zumindest in Richtung Südamerika.

    "Für den Triumph des Bösen braucht es nichts weiter, als dass die Guten untätig bleiben. Also seid nicht passiv" (Alexej Nawalny)

    "Der Béla Réthy, der hat noch nie das gleiche Spiel wie ich gesehen. (Rolf Miller)

    "Ich glaube nicht, dass die Angst vorm Verlieren dich eher zum Sieger macht, als die Lust aufs Gewinnen." (Jürgen Klopp)

  • stimme prinzipiell zu, allerdings geht Prates noch auf Kehls Konto - genau wie auch Lerma, d.h. Kehl hatte da auch schon seinen Blick geweitet, zumindest in Richtung Südamerika.

    Lerma hatte ich genau aus diesem Grund auch nicht in meiner Aufzählung. Prates, das stimmt, fiel noch in die letzten Wochen von Kehl als Sportdirektor. Wenn ich mir allerdings anschaue, wo wir ansonsten Spieler verpflichtet haben, dann könnte ich mir vorstellen, dass andere in der Vereinsführung diesen Weg eingeschlagen haben und jetzt mit Ole Book auch konsequent fortsetzen.

    Ich meine, man muss ja nur mal in die Transfers der letzten Jahre schauen. In der Saison 2024/25 holte man Beier aus Hoffenheim, Guirassy und Anton aus Stuttgart. Chukwuemeka, Couto und Groß kamen aus der Premier League. Letzte Saison war es dann primär England: Jobe Bellingham aus Sunderland, Silva aus Wolverhampton und die finalen Verpflichtungen von Couto und Chukwuemeka. Gerade bei Letzterem hat man gemerkt, wie schwierig diese Leihen nachträglich werden können. Denn bis man sich mit Chelsea endlich auf einen Kauf geeinigt hatte, war es Ende August und die Saison bereits gestartet.

    Dementsprechend bin ich ziemlich froh, dass sich Borussia Dortmund von dieser Leihpraxis gerade mit englischen Vereinen, die daraus ein komplettes Geschäftsmodell gemacht haben, nun zu verabschieden scheint.