Freiburg : BVB

  • Vielleicht ist stur das falsche Wort, aber die Mannschaft spielt seit Wochen in der Offensive gehemmt, unbeweglich, steif und in der Defensive verunsichert.

    Das ist richtig, aber die Schlussfolgerung daraus kann ich nicht nachvollziehen. Dass Favre seine Herangehensweise nicht komplett über den Haufen wirft, ist verständlich. Hat Kloppo 2014 auch nicht gemacht. Macht wohl kein Trainer von jetzt auf gleich.


    Favre hat mit personellen Veränderungen durchaus versucht Leben in die Bude zu bekommen. Sein System hat ja schließlich bei uns bereits funktioniert.


    Wir haben Dinge beim Verteidigen von Ecken verändert.


    Daher kann man ihm nicht unterstellen, dass er einfach nur stur und uneinsichtig ist. Was man vorwerfen kann ist, dass diese Änderungen auch nicht die gewünschte Wirkung hatten.


    An den Punkt muss man aber auch erstmal kommen. Jetzt sind wir gerade an dem Punkt angekommen, wo man vielleicht auch endlich was grundsätzliches verändern muss.


    D.h. ob Favre jetzt stur ist oder nicht, wird sich jetzt zeigen. Hat er keinen Plan B, dann war es das dann. Dann aber zu recht.

    Jeder Mensch mit einer neuen Idee ist ein Spinner, bis die Idee Erfolg hat.
    ---- Mark Twain ----

  • Favre ist wohl zuletzt auf die Spieler zugegangen. Vor den Spielen gegen Prag und Freiburg hat er den Mannschaftsrat einberufen, weil die Mannschaft unzufrieden war mit den taktischen Vorgaben.


    Daraufhin hat er sich mit der Mannschaft auf eine Änderung bei den Ecken geeinigt. Dort wird nun ein Mix aus Raum- und Manndeckung gespielt. Das wollte die Mannschaft. Favre hatte eine reine Raumdeckung, aber damit fühlte sich die Mannschaft nicht wohl und sie kam damit auch nicht klar, was zu den ganzen Gegentoren nach Standards führte.


    Mit der neuen Taktik gab es bisher zumindest noch kein Gegentor nach Ecke. Das berichtete heute die SportBild.