ist erstmal richtig, allerdings rutscht auch er nach 6 Wochen ins Krankengeld, das auf 6.400 Euro im Monat gedeckelt ist, wenn er nicht eine spezielle private Versicherung abgeschlossen hat (was aber die meisten Fußballer der 1. und 2. Liga haben). Ab der 7. Woche zahlt der BVB also erstmal nichts mehr.
Finanziell ist es somit für den BVB kein Risiko, Can weiter zu beschäftigen. Selbst wenn er monatelang verletzt ist, zahlt der BVB nichts und wenn er Ende des Jahres wieder "arbeitsfähig" ist, wird er vermutlich eine Vertragsverlängerung bekommen haben. Sollte er jedoch - im worst case - seine Karriere beenden müssen, würde das den BVB nichts kosten. Für den Fall hat Can hoffentlich eine Invaliditätsversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung oder etwas vergleichbares abgeschlossen. Allerdings sollte er nach mehr als 10 Jahren im Profifußball auch genug zurückgelegt haben, um weiter gut leben zu können.
Mir ging es ja auch nicht um eine mögliche finanzielle Belastung des Vereins, sondern die Aussage, dass man aus sozialen Gründen den vertrag verlängern sollte.
Und das Risiko des Vereins beginnt ab dem Moment, ab dem Can eben nicht mehr offiziell krank ist. Dann bekommt er sein hohes Gehalt (selbst wenn er jetzt deutlich Abstriche machen muss ist das ja immer noch hoch), und der Verein wettet dann darauf, dass er seine Leistung wieder abrufen kann.