Blog-Artikel mit dem Tag „Bundesliga“

    Seit über einem Monat spielt die Bundesliga jetzt wieder. Ein Monat, in dem ich mich von Live-Fußball ferngehalten habe. Einiges hat sich seit Beginn der Coronakrise verändert, nicht nur in der Bundesliga, auch bei mir. Es wird Zeit zurückzukommen.


    Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken. Ich habe über Fußball nachgedacht, über Geld und Investoren, über Tradition und Fans. Manche Dinge betrachte ich mittlerweile anders. Erstes und wohl auch bestes Beispiel: Ich habe eine Jacke und ein T-Shirt von Paris Saint-Germain gekauft. Der Verein, der für einen mittelmäßigen Schauspieler 220 Millionen Euro bezahlt hat. Dem ich vorgeworfen habe, den Fußball kaputt zu machen. Für den ich insgeheim aber immer schon ein bisschen was übrig hatte. Erst recht seit Thomas Tuchel dort Trainer ist. Nicht zu vergessen, dass PSG mit Nike und Jordan wirklich schöne Klamotten für die Fans produziert.


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    Gestern ist es dann also passiert: Das erste Mal habe ich mich ganz bewusst gegen ein Spiel von Borussia Dortmund entschieden. Bis dahin hatte ich nur sehr wenige Spiele verpasst und diese dann später in der Wiederholung geschaut. Aber in den letzten Monaten hat sich der BVB ohnehin ein wenig von mir entfernt. Da fehlten die Emotionen, die Vorfreude auf ein Spiel, die Begeisterung über einen Sieg. Ich habe es mir angeschaut, hingenommen – und vergessen. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wann mich ein Spiel das letzte Mal so richtig mitgenommen hat.


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    Die Bundesliga ist aktuell der unnötigste Mist auf diesem Planeten! Genau das denke ich mir seit Wochen. Während überall über einen vernünftigen Umgang mit dem Coronavirus diskutiert wird, prügelt die DFL einen Spielplan durch, der menschenverachtend ist. Es kotzt mich an! Nicht nur, dass die Fußballer nun mehrmals getestet werden, während das medizinische Personal jeden Tag aufs Neue mit unzureichenden Schutzmaßnahmen arbeiten muss. Auch der Umgang mit der gesamten Situation: man zwingt Mannschaften zum Spielen, Quarantäne wird es auch bei einem positiven Befund auf Covid-19 nicht geben. Alles nur, um eine Saison zu Ende zu spielen, die wohl viele gar nicht mehr sehen wollen – ich zumindest nicht.


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    Am Wochenende startet die Bundesliga in ihre neue Saison. Zeit also, mal einen kurzen Ausblick zu wagen, was auf Borussia Dortmund zukommt. Grundsätzlich kann man sich für ein erstes Spiel schönere Gegner als RB Leipzig vorstellen. Aber zumindest hat man ein schweres Spiel dann schon mal hinter sich gebracht.


    Nützlich dürfte dabei die Motivation aus dem Pokalspiel in Fürth sein. Fußballerisch von beiden Mannschaften sicherlich keine Glanzleistung, aber Schwarzgelb hat mal wieder „Eier“ gezeigt. Wo in der letzten Saison Spiele schon vor dem Abpfiff gefühlt aufgegeben wurden, hat man diesmal wieder gekämpft. Aufbruchstimmung, auch wenn noch lange nicht alles perfekt läuft. Gerade an Durchschlagskraft fehlt es. Der bisher nur gewünschte Mittelstürmer ist zu einer Notwendigkeit geworden, wird aber zum Sonntag wohl noch nicht anwesend sein.


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    Ein paar Worte zu/für unserem scheidenden Trainer.



    Mit diesem Spiel beim Los Angeles FC in den fernen USA endet also endgültig deine Zeit als Trainer von Borussia Dortmund. In einem Beitrag nach dem letzten Saisonspiel habe ich diese kurze Reise mit einer Abschlussfahrt in der Schule verglichen. Eine Reise, die du dir aus meiner Sicht total verdient hast.


    Bin ich von deinem Wirken in dem halben Jahr in gewisser weise Enttäuscht? Ja, das gebe ich unumwunden zu. Trotz einer guten Ausgangssituation bis zur letzten Minute der Saison zittern zu müssen, wie es mit dem BVB in der kommenden Saison weitergeht hätte ich mir ehrlich gesagt nicht erträumen lassen, zu gut war die Ausgangslage vor den letzten Spielen, zu schlecht hat man sie genutzt. Zu gering empfand ich auch die spielerische Entwicklung seit deiner Übernahme, zu selten ist deine Handschrift abseits der taktischen Ausrichtung in den spielerischen Elementen durchgedrungen.
    Zugleich empfinde ich auch große Dankbarkeit für dein

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    Sponsoring und Marken im Blickpunkt
    Seit 2012 führt das Marktforschungsinstitut Facit Research in jedem Jahr eine aufwendige Studie zum Sponsoring und den Markenkernen der Bundesliga durch. Auftraggeber der Studie sind die Serviceplan Gruppe (Werbeagentur, der auch Facit Research gehört) und die Sport1 Media. Im Fokus der zweistufigen Studie steht das Sponsoring und die Marken der ersten und zweiten Bundesliga. Hierzu wurden 60 Millionen Datenpunkte und 5000 Variablen aufgearbeitet und analysiert.


    Grundlage der Studie sind die vier wesentlichen Bereiche Marke, Mensch, Media und Message. Schwerpunkt des Bereiches Marke ist die Frage danach, wie sich die entsprechende Marke darstellt. Im Bereich Mensch wird der Fan im Gesamtkonstrukt Bundesliga bewertet. Die Sparte Media analysiert wo was geschaut und wahrgenommen wird. Message beschreibt die Aussage der Marke und was davon bei den Menschen hängen bleibt. Unterbereiche werden durch Image, Cross-Media, Zielgruppe, Authentizität und

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    Vor wenigen Tagen hatten wir hier im Forum die Diskussion um die Wichtigkeit einiger Spieler der Kategorie "Superstars" für die Bundesliga. Und ich hatte geschrieben, dass ich dazu möglicherweise einmal einen Blog schreiben werde, was ich nun getan habe. Dabei möchte ich nochmal darauf eingehen, warum ich der Ansicht bin, dass Abgänge von Spielern wie Robert Lewandowski, Pierre-Emerick Aubameyang, Marco Reus oder Manuel Neuer einen massiven Verlust für die Bundesliga darstellen würden. Und eine nicht unwichtige Rolle spielt dabei die Erschließung neuer Märkte – dort, wo auch Premier League und Primera Division noch keine Vormachtstellung bezogen haben.


    In der eigentlich nicht ganz so großen Diskussion im Forum ging es um einen möglichen Wechsel von Robert Lewandowski nach Spanien. Während es einigen Usern egal war und sie keinerlei Probleme mit einem Wechsel des polnischen Nationalspielers hätten, habe ich etwas weiter gedacht und dabei den sportlichen Verlust für den FC Bayern

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    Eine ganz entscheidende Sache nimmt man als Schwarzgelber aus diesem Spiel mit: den Derbysieg! :schal:


    PERSONALIEN


    Bei Schwarzgelb fehlte Marco Reus aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich, den er sich im Europa-League-Spiel am vergangenen Donnerstag zugezogen hatte. Ersetzt wurde er von Gonzalo Castro. Der FC Schalke 04 musste auf seinen Mittelfeldstrategen Johannes Geis verzichten, der nach seinem brutalen Foulspiel am Gladbacher Andre Hahn noch rotgesperrt war. Dafür vollbrachte die Gelsenkirchener Medizinabteilung ein kleines Wunder: Joel Matip konnte, entgegen der Annahmen vieler Medien, doch spielen und stand sogar in der Startformation.


    SPIELVERLAUF


    Borussia Dortmund kam ordentlich ins Revierderby, während die Gäste aus Gelsenkirchen sich erstmal defensiv kompakt in der eigenen Hälfte staffelten. Auch auf den Rängen war die Stimmung von der ersten Minute an hervorragend - die erste „Scheiß S04“-Rufe konnte man bereits in der 3. Minute vernehmen.

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    Borussia Dortmund ging als Tabellenzweiter und damit auch als klarer Favorit in die Begegnung des elften Spieltages. Dieser Favoritenrolle wurden die Gäste auch vom Anpfiff an gerecht, wobei Werder Bremen auch keine größeren Bemühungen bestrebte, den Gegner an seinem Ballbesitzfußball zu stören. Stattdessen stellte sich die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik kompakt in die eigene Hälfte und versuchten, die Borussen nicht in ihren Strafraum zu lassen. Bis zur 9. Spielminute funktionierte dies auch sehr ordentlich, doch Mittelfeldstratege Ilkay Gündogan schaffte es schließlich mit einem Ball, die zu diesem Zeitpunkt sechs Mann starke Abwehrkette zu durchbrechen. Sein strammer Pass landete exakt im Lauf von Henrik Mkhitaryan und damit im Strafraum des Gastgebers. Dort legte der Armenier den Ball quer nach links ab - eigentlich auf Stürmer Aubameyang. Doch Felix Wiedwald versuchte, den Querpass noch abzuwehren und kam auch mit dem Fuß noch dran. Allerdings legte er ihn

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    Es war eine anstrengende Begegnung und das, obwohl Borussia Dortmund das Spielgeschehen von Beginn an dominierte und bestimmte. Man kombinierte auf engstem Raum, doch die Defensive des Berliner Sport-Clubs stand eng und gut gestaffelt, was ein Durchkommen anfangs unmöglich machte. So war es auch nicht unbedingt verwunderlich, dass es ein Berliner war, der zu der ersten (Halb-)Chance kam. Ausgegangen war die Situation von Aubameyang, der einen Fehlpass genau in die Füße von Johannes van den Bergh spielte. Dessen langer Ball in die Spitze landete genau im Lauf des gerade startenden Genki Haraguchi - beide Dortmunder Innenverteidiger konnten seinen schnellen Antritt nicht mithalten. Doch an der Strafraumgrenze zögerte der Japaner für einen kurzen Augenblick, was Mats Hummels die Möglichkeit gab, ihm doch noch den Ball vom Fuß zu spitzeln.


    Den ersten wirklichen Torabschluss gab es erst zwei Minuten später. Marcel Schmelzer versuchte, Hertha-Keeper Thomas Kraft mit einem Distanzschuss

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    Mit diesem Spielverlauf, hatte wohl vor der Partie niemand gerechnet. Doch mit dem Resultat sind am Ende alle mehr oder weniger zufrieden - auch wenn es zwischenzeitlich einige kritische Phasen zu überstehen galt. Dabei fing die Partie gar nicht mal so schlecht an, nachdem Jakub Blaszczykowski, der nach ordentlicher Leistung im Achtelfinal-Rückspiel gegen Juventus Turin heute von Beginn an ran durfte, den Ball in der 1. Spielminute auf das 96er-Tor mit Keeper Ron-Robert Zieler schoss. Doch die Nummer drei im Tor des Weltmeisters konnte den Ball relativ sicher halten. Doch auf den starken Beginn, folgte nichts vom BVB und so glich sich das Spiel von Minute zu Minute weiter aus, ohne, dass eine der beiden Mannschaften zu ernsthaften Torchancen kam.


    Erst, als Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in der 19. Spielminute zum 1:0 für die Schwarzgelben traf, änderte sich der Spielverlauf für einige Zeit. Der Führungstreffer war eine Gemeinschaftsproduktion der Borussia. Blaszczykowski

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    Borussia Dortmund trat im gewohnten 4-2-3-1-System auf und war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Hinzu kam, dass die Schwarzgelben deutlich mehr Ballbesitz hatten als der Gastgeber. Doch die Hamburger waren es, die zuerst zu Chancen kamen. Doch in den ersten 45 Minuten musste Roman Weidenfeller bloß einmal - bei einem Schuss von Gouaida - wirklich eingreifen, was er auch tat. Auch auf Seiten der Gäste gab es nur eine ordentliche Torchance. Diese war ein Schuss von Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in der 27. Spielminute, den HSV-Keeper Jaroslav Drobny jedoch zur Ecke lenken konnte. Ansonsten war es eine meist von kleinen bis mittelgroßen Foulspielen - ausgehend vom Hamburger SV - gespickte und gleichzeitig immer wieder unterbrochene erste Halbzeit.


    Die zweite Halbzeit war für die Hamburger, was das Offensivspiel anging, überhaupt nichts. Der einzige Torschuss kam von Zoltan Stieber in der 64. Minute - den Freistoß kann Weidenfeller jedoch halten. Ansonsten

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    Moin Jürgen du oller Buabaspitzlaverdrücker,



    was ein Spiel, wieder Spannung, einige gute Spielzüge und einige auch schöne Tore dann aber auch Fehler wie Unsicherheit wie eine kleine Vereinstruppe
    Ich weiß es geht bergauf aber noch ist die Sicherheit nicht zurück und leider spürt man es immer wieder. Gib den Jungs noch mal bissel Zucker damit alle wie Reus und Auba und auch der eine oder andere nur nach vorne schauen und einfach das beste in jedem Spiel machen wollen und nicht über Fehler nachdenken. Es warten nun deutlich schwerere Aufgaben auf die Jungs diese werden sie sicher annehmen und es wird ihnen sicher auch weiter Zuversicht geben, egal wie sie diese bestreiten. Nun dürfen wir warten was die anderen jetzt in ihren Spielen holen, aber sicher ist ganz unten werden wir nicht sein und das tut richtig richtig gut. Dicken Bussi an alle Spieler, Verantwortlichen ect. wer so spielt hat es sich verdient...muss bestraft werden :)
    Nein, soll schon ein Lob sein, wer in so schweren Zeiten

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    BVB-Trainer Jürgen Klopp kündigte schon vor der Partie gegen den VfB Stuttgart an: "Das wird super intensiv." Und aus diesem Grund, schickte er die Startelf, die bereits im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:2 gewann, unverändert auch in Stuttgart auf den Rasen. Kapitän Mats Hummels, der zuletzt krankheitsbedingt ausfiel, stand zwar wieder im Kader von Borussia Dortmund, für einen Startelfeinsatz reichte es dann aber doch noch nicht, wodurch Sokratis wieder neben Neven Subotic verteidigte. Ein weiterer Rückkehrer, der neben Hummels auf der Bank Platz nahm: Jakub Blaszczykowski, zuletzt mit Nasennebenhöhlenentzündung ausgefallen. Klopps Gegenüber, VfB-Trainer Huub Stevens, setzte in seiner Startformation erstmals auf den Winterneuzugang Serey Die, der wenige Wochen zuvor noch den Sieg im Finale des Afrika-Cups mit der Elfenbeinküste feiern konnte, musste jedoch auf den gelbgesperrten Christian Genter, Mittelfeldspieler und zugleich Kapitän, verzichten.


    Der erste Torschuss kam

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