Blog-Artikel von Bdn130671

    Noch 09 Tage und wir starten in die neue Saison. Ich freue mich darauf.

    Auf die alten, bekannten Gesichter auf der Tribüne.

    Die Anspannung, die sich langsam bis zum Anpfiff immer weiter steigert. Auf alte und neue Spieler. Und auf den verdammten 09. Titel.


    Trotzdem macht sie mir ein bisschen Angst diese Euphorie, die sich rund um den Borsigplatz breit macht. Irgendwie hat man das Gefühl, es ist nicht mehr die Frage ob, sondern mit wieviel Vorsprung wir Meister werden.

    Sicher, wir haben ein weitgehend eingespieltes Team und uns punktuell richtig, richtig gut verstärkt. Viele sehen in dem Spieler mit der Nummer 15 den Schlüssel zur Meisterschaft (Zu der Personalie habe ich mich übrigens hinreichend geäußert und lasse mir dadurch nicht die Vorfreude verderben).


    Der große Widersacher aus München scheint hingegen in einer hausgemachten Personalkrise zu stecken.

    Der Umbruch wurde viel zu lange hinausgeschoben, um die Diven Robben und Ribbery nicht zu verärgern. Verstärkt wurde bislang

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    Samstag ging es mir auf der Tribüne richtig schlecht. Nicht nur bildlich gesprochen.

    Ich habe mich über die Entscheidungen von Zwayer dermaßen aufgeregt, dass mir speiübel und zeitweise schwarz vor Augen wurde.

    Als sich die Mannschaft nach dem Spiel von der Südtribüne verabschiedete und ich auf der anderen Seite das GEsocks feiern gesehen habe, hatte ich Tränen der Wut in den Augen.

    Derby-Niederlagen nehmen mich besonders mit. Wenn sie so Zustande kommen um so mehr.

    Die Meisterschaft war mir in dem Moment völlig egal. Vom größten und verhasstesten Gegner so gedemütigt zu werden schmerzt viel mehr.


    Warum darf der Pfeifenmann unbehelligt in die Kabine?

    Wo ist die Rudelbildung?

    Wo der Trainer, der mit wutverzerrtem Gesicht auf den Schiri los geht?

    Wo war er eigentlich während des Spiels?


    Gedanken, die mir direkt durch den Kopf schossen und mich auch heute noch beschäftigen.


    Später höre ich die Interviews, Favre regt sich in seiner drolligen Art über das Handspiel auf. Richtig so.

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    Es war ein bitterer Abend. Verdammt bitter und irgendwie nicht zu erwarten. Eine Klatsche, die weh tut. Und nun? Schreiben wir jetzt die Meisterschaft ab? Stellen wir das Fußballspielen ein, weil uns die Bayern vorgeführt haben?

    Nein, das wäre nicht borussen-like. Man kann fallen, aber wichtig ist, dass man wieder aufsteht.

    Was ist denn passiert? Wir haben einen mickrigen Punkt Abstand.

    Hat jemand behauptet, dass es einfach wird Meister zu werden? Wir müssen uns das erarbeiten.

    In München bekommt man Titel geschenkt. Aber darum ist eine Meisterschaft mit dem BVB auch so unsagbar viel mehr Wert, als die x-te Meisterschaft der Steuerhinterzieher, Schmuggler und Ehebrecher.

    Wir können dem lieben Gott jeden Tag dafür dankbar sein, nicht Teil dieser verkommenen Gesellschaft zu sein. Da nehme ich gerne eine Klatsche in Kauf.


    Und jetzt ist Schluss mit dem Gejammer!

    Sollen sich die Bazen das 5:0 einrahmen – Meister werden sie trotzdem nicht. Punkt.

    Das werden dieses Jahr wir. Warum? Weil

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    Ich will hier gar nicht groß darauf eingehen, dass die Leistung einiger Akteure grottig war, der junge Keeper einem richtig leidtun konnte, oder aber auch der Schiri unter dem ein oder anderen Blindheitsanfall litt – geschenkt. Alles nur die passenden Begleitumstände für einen katastrophalen Abend.


    Mal von Anfang an. Spiele unter der Woche sind Sch**ße. Bis fünf arbeiten. Nach Hause eilen. Umziehen. Essen reinschlingen und wieder los.

    Um es etwas entspannter zu haben, wollten wir gestern unsere „Alters-Ruhesitz“-DKs auf der Ost-Tribüne Oberrang ausprobieren, die ich zurzeit noch bei einem Arbeitskollegen geparkt habe.

    Aaaalso, sollte ich irgendwann nicht mehr in der Lage sein, die Spiele auf der Süd zu verfolgen, schaffe ich den langen, steilen Anstieg, direkt „unters-Dach-Juche“ auch nicht mehr. Von daher schon keine Option.

    Nach der Kletter-Tour waren wir mit die Ersten im Block. Eine Stunde vorher. Zugegeben, auf der Süd muss man noch ne Stunde früher da sein, wenn man seinen

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    Wer oder was sind wir? Klar, in erster Linie ein Fußballverein und als dieser zählt messbarer Erfolg in Form von Punkten und Platzierungen. Dann sind wir auch noch ein börsennotiertes Wirtschaftsunternehmen. Auch hier steht der Erfolg im Vordergrund, wenn auch in Form von harten Euros und Bilanzen. Beides will und kann ich nicht in Abrede stellen. Dennoch ist Borussia Dortmund mehr als Zahlenwerk auf einem Stück Papier. Wie würden wir uns sonst von anderen Vereinen unterscheiden? Sicher nicht nur durch die Trikot-Farbe. Da ist zum einen unser Branding „Echte Liebe“. Viele werden jetzt sagen, das ist eine reine Marketing-Kampagne. Richtig, aber irgendein findiger Marketing-Schlaukopf wird sich ja Gedanken gemacht haben, was den BVB ausmacht und ist zu dem Schluss gekommen, dass die tiefe Verbundenheit zwischen Verein und Fans unser Markenzeichen ist. Da hätten wir also eine tragende Säule. Was macht jetzt diese Identifikation aus? Sind es die Erfolge? Mit Sicherheit nicht!

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    Belgien ist unsere zweite Heimat und Brügge unsere absolute Lieblingsstadt. Obwohl täglich tausende Touristen durchgeschleust werden, finden sich in dieser mittelalterlichen, verwinkelten Stadt immer wieder ruhige und beschauliche Ecken an den Grachten, die zum Verweilen und Seele baumeln lassen einladen.

    So war die Freude groß, dass der KV FC Brugge unserer CL-League-Gruppe zugelost wurde und explodierte, als der Termin für das Auswärtsspiel feststand. Der 18.09. lag mitten in unserer Urlaubszeit. Bingo!


    Ab sofort begann das bange Warten um an Karten zu gelangen. Die erste Enttäuschung war, dass nur 1 Karte pro Vereinsmitglied verkauft werden sollte. Also musste ich schon zweimal hintereinander Glück in der Hotline haben, um an Karten für mich und meine Frau zu kommen. Am Vorverkaufstag hing ich also pünktlich um 8.30 h am Telefon. Besetzt. Natürlich. Und wieder versucht. Und wieder. 8:34 h endlich durchgekommen. Auch Karten sind noch da. Der dumme Computer fragt mich, wie

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    Die Sommerpause neigt sich so langsam dem Ende zu. Eine eher bescheidene Saison liegt hinter uns. Eine WM, die für Deutschland kaum peinlicher laufen konnte, ebenso. Damit die Pause nicht langweilig wurde, lieferten sich DFB und Özil eine Schlammschlacht, die man sich so hätte sparen können. Und unbeeindruckt klebt das Löwchen weiter an seinem Stuhl.


    Um unsere Borussia ist es weitgehend ruhig geblieben. Vielleicht zu ruhig. DER spektakuläre Neuzugang wurde bislang nicht präsentiert. Der neue Trainer Lucien Favre ist da noch der klangvollste Name. Ob das reicht? Persönlich hoffe ich darauf, dass zumindest noch eine Sturm-„Granate“ gekauft wird. Geld wäre genug da. Ob der Markt jetzt noch was hergibt, steht auf einem anderen Blatt. Ich hatte gehofft, dass unsere Führung nach Aubas unrühmlichen Abgang frühzeitig einen Stürmer klarmacht. Hat man zu sehr auf die Karte Bats gesetzt? Jedenfalls ist das der einzige Vorwurf, den ich unserer GF machen kann.


    Klar ist, dass sich jeder

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    Samstag hat unser geliebter BVB die wohl beste Leistungdieser Saison abgerufen und den Pillen-Klub 4:0 zerlegt.
    Kampf, Wille und Einsatzbereitschaft waren die Grundpfeiler für diese Leistung. All das, was der BVB die letzten Wochen und besonders im doch so wichtigen Derby, vermissen ließ.


    Ist jetzt wieder alles gut? Nein, bestimmt nicht!


    Das angesprochene Derby war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.
    Zu lange hatten wir uns das lethargische Auftreten der Mannschaft gefallen lassen.
    Und der letzte Samstag zeigte uns, was wir dieganze Zeit wussten – die Mannschaft kann es eigentlich.Umso unverständlicher der Auftritt beim GEsocks.


    Warum musste es erst soweit kommen?
    Warum habt ihr es zum Zerwürfnis kommen lassen? Samstag wurdet ihr mit sehr heftigen Plakaten und Pfiffen empfangen. Und womit? Mit Recht! Ob es gerechtfertigt war, euch nach dem grandiosen Spiel von der Süd zu verscheuchen? Zwar hart, aber ich finde ja.
    Zu tief sitzt der Stachel der

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    Achtung – Es folgt eine Generalabrechnung mit den Derby-Versagern vom Sonntag.


    Wer zart besaitet ist, sollte jetzt lieber nicht weiterlesen – aber mir reicht es wirklich!



    Wieder einmal habt ihr es geschafft, einen neuen Tiefpunkt zu erreichen. Hatte man geglaubt, dass es nach dem 0:6 in München nicht mehr
    schlimmer geht, hat einen der blutleere Auftritt in Gelsenkirchen eines Besseren belehrt. Das es nur 0:2 ausging, lag lediglich daran, dass die Schlümpfe grottenschlecht sind und eigentlich selbst nicht wissen, wie man mit diesem Fußball da oben hinkommt. Aber wisst ihr was? Sie haben zumindest Herz und Leidenschaft gezeigt. Eigenschaften, die euch vollkommen abgekommen sind und es ist traurig, dass das allein ausreicht, um euch zu besiegen.
    Euch war das Derby scheißegal, anders lässt sich diese lethargische Vorstellung nicht erklären.
    Was heißt das Derby? Euch ist alles scheißegal!
    Zwei Unentschieden gegen die fußballerische Weltmacht Nikosia in der CL, sagen ja eigentlich schon

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    Die Ultras haben dem DFB den Krieg erklärt. Gefundenes Fressen für die Medien.
    Die bösen Fußball-Fans gehen auf die heilige Kuh des deutschen Fußballs los.
    Dass das alles metaphorisch gemeint ist? Geschenkt! Interessiert nicht.
    Ist ja auch eine schöne Ablenkung von dem, was sich Gravierendes im modernen Fußball tut.
    Ich rede hier nicht von der Pest der Eventisierung, Kommerzialisierung und Fischerisierung des Fußballs. Randnotizen.
    Die Skandale haben ganz andere Dimensionen angenommen.
    Da werden Ablösesummen von über 200 Mio. gezahlt, dabei FFP umgangen, indem man die Zahlungsströme verschleiert.
    Spieler erpressen sich durch Streiks und vorgeschobenen Verletzungen den Wechsel zum Wunschverein.
    Statuten, dass keine zwei Vereine eines Konzerns am Wettbewerb teilnehmen dürfen, werden fadenscheinig ausgehebelt.


    Dies alles weist für mich Strukturen des organisierten Verbrechens aus.
    Auch hier wird versucht unter dem Deckmantel der Legalität Regeln und Gesetze außer Kraft zu setzen.


    Ich

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