Nachhaltigkeit beim BVB

Liebe Borussen :schal:


Da das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Wochen noch präsenter geworden ist, möchte ich Euch gerne auf meine Masterarbeit aufmerksam machen. Hier konzentriere ich mich - revierderbygetreu - auf den BVB und Schalke.

Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr an meiner Umfrage teilnehmen würdet.


https://www.umfrageonline.com/s/44a9bb3


Gerne können wir auch unabhängig von der Umfrage über das Thema diskutieren.


Schwarz-gelbe Grüße

Luzi :bvb:

@ Telemach: DANKE für dein ausführliches Feedback! Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich kann dir leider nicht unter deinem Kommentar antworten. Konstruktive Kritik ist immer gut und lässt sich gut in meine Reflexion einbauen :):thumbup:

Kommentare 1

  • Hallo Luisa,


    grundsätzlich finde ich den Fragebogen nicht schlecht aufgebaut, allerdings finde ich es ungünstig, dass es bei einigen Antworten nur ja oder nein gibt.

    Z.B. bei den sozialen Aspekten, ob der BVB mich zu nachhaltigem Handeln ermutigt. Diese Frage kann ich nicht beantworten, da ich mich da zu wenig auskenne. 2 Seiten vorher habe ich angegeben, dass ich gern mehr Informationen hätte. Ohne diese kann ich aber die andere Frage nicht beantworten.


    Oder die Frage, ob ich Merchandising Produkte kaufen würde, die nachhaltig produziert, aber dadurch teurer würden: Kommt sicher für viele darauf an, wieviel teurer... Ein Trikot kostet in der Herstellung nicht mal 10 Euro, wird aber für 85 Euro verkauft. Bei mir ist es so, dass ich eh nichts an Merchandising kaufe, daher müsste ich antworten "nein", aber grundsätzlich bin ich auf jeden Fall bereit, mehr zu zahlen (z.B. bei Fleisch oder Obst mache ich das auch)


    Bei dieser Frage hier, fehlt meiner Meinung nach ein entscheidender Aspekt:

    Die Corona-Krise hat gezeigt, dass der sportliche Erfolg bei vielen Bundesligaclubs über der nachhaltigen Entwicklung steht. Sollten die Bundesligaclubs Ihrer Meinung nach in Zukunft eine nachhaltig ausgelegte Vereinspolitik verfolgen?

    --> wenn man sportlichen Erfolg hat, ist es egal, da fällt die wackelige finanzielle Basis nicht auf, man hätte besser fragen sollen:

    Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Gier nach sportlichem Erfolg bei vielen Bundesligaclubs über der nachhaltigen (besser: solide finanzielle) Entwicklung steht. Sollten die Bundesligaclubs Ihrer Meinung nach in Zukunft eine nachhaltig ausgelegte Vereinspolitik verfolgen? ODER

    Die Corona-Krise hat gezeigt, dass für den möglichen sportlichen Erfolg viele Bundesligaclubs finanzielle Risiken über die nachhaltige (besser: solide finanzielle) Entwicklung stellen. Sollten die Bundesligaclubs Ihrer Meinung nach in Zukunft eine nachhaltig ausgelegte Vereinspolitik verfolgen?


    Fällt mir jetzt erst auf: Mit dem letzten Satz wird eigentlich schon unterstellt, dass sie finanziell nicht nachhaltig aufgestellt sind.

    Noch eine letzte Anmerkung, die vielleicht kleinkariert klingt, aber im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit ist das sicherlich nicht verwerflich: Es gibt kein nachhaltiger, man kann das Wort in seinem ursprünglichen Sinne nicht steigern. Nachhaltigkeit wäre das Optimum. Es würde bedeuten, im Einklang mit der Natur zu leben (Pflanzen, Tiere, Rohstoffe). C02-neutral wäre z.b. nachhaltig, aber weniger als 0 CO2 geht halt nicht. Daher geht es auch nicht nachhaltiger ;-) Das Wort wird aber benutzt, wenn man z.B. sagen will, dieses Jahr haben wir nur 500 Tonnen CO2 verbraucht, letztes Jahr waren es noch 600 Tonnen. Wir sind also nachhaltiger geworden. Aber das ist im engeren Sinne falsch, da man vorher (und auch jetzt) ja gar nicht nachhaltig ist. Man kann in den meisten Fällen nur "weniger unnachhaltig" werden. (vergleichbar mit, wir haben weniger Schulden gemacht, aber Schulden sind es trotzdem noch)